Eine neue Struktur für den Bundesverband

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Lydia Skrabania

Bundesreferentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Am 20. Oktober trafen sich Vertreter*innen des Bundesverband-Präsidiums und der Landesverbände zu einer Strategietagung in Berlin.
Am 20. Oktober trafen sich Vertreter*innen des Bundesverband-Präsidiums und der Landesverbände zu einer Strategietagung in Berlin.

Bild: Evelin Frerk

Nach 25-jährigem Bestehen hat der Humanistische Verband Deutschlands am vergangenen Wochenende konkrete Schritte für eine Reform seiner Verbandsstruktur auf den Weg gebracht.

Anfang 2018 beging der Humanistische Verband Deutschlands sein 25-jähriges Jubiläum. Gegründet wurde der HVD Bundesverband im Januar 1993 von damals sieben Vereinigungen mit freireligiösen, freidenkerischen und humanistisch orientierten Traditionen. Heute gehören dem Bundesverband 12 Landesverbände in 14 Bundesländern an.

Die Intention, mit welcher der Bundesverband 1993 gegründet wurde, ist noch immer die gleiche, auch bei den Erwartungen der Landesverbände an den Bundesverband gibt es eine große Einigkeit. Dennoch kann sich in einem Vierteljahrhundert vieles verändern. Um es mit den Worten Heraklits zu sagen:  Nichts ist so beständig wie der Wandel.

Am vergangenen Samstag, 20.10.2018, wurde daher im Rahmen einer Strukturtagung des Bundesverbandes in Berlin darüber diskutiert, wie sich die Struktur des Verbandes ändern muss, um diesen Entwicklungen Rechnung zu tragen.

Als wesentliche Punkte wurden dabei herausgearbeitet: 

  • Die Struktur des Bundesverbandes soll schlanker werden, dazu gehört eine personelle Verkleinerung der Gremien.
  • Die Mitgliederversammlung soll ein Delegiertenrat* werden, der die Funktion der derzeitigen BDV und des derzeitigen BHA übernimmt. Die Landesverbände und die Jungen Humanisten entscheiden autonom, wen sie als Delegierte entsenden.
  • Der Delegiertenrat bestimmt einen Vorstand (Präsidium*).
  • Im Delegiertenrat soll das Mehrheitsprinzip gelten.
  • Der Delegiertenrat und das Präsidium können Fachausschüsse einsetzen.
  • Es wird ein starkes Bundesbüro angestrebt.

*Bei den oben verwendeten Gremienbezeichnungen handelt es sich um Arbeitstitel.

Im Rahmen der nachfolgenden Präsidiumssitzung am Sonntag, 21.10.2018, bestimmte das Präsidium des HVD Bundesverbandes eine Arbeitsgruppe, die die Diskussionsergebnisse der Strategietagung weiterentwickeln soll. Zu den Aufgaben der Arbeitsgruppe Struktur und Finanzierung Bundesverband gehören:

  • Entwicklung einer Satzung
  • Entwicklung eines Finanzierungsmodells
  • Prüfung auf Durchführbarkeit
  • Vorschläge für einen Zeitplan zur Umsetzung einer Strukturreform

Ziel ist es, die Ergebnisse noch in diesem Jahr zu präsentieren – und zeitnah umzusetzen.

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