„Wir feiern die Werte, die uns verbinden: Solidarität und Selbstbestimmung, Toleranz und Vielfalt“

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Der Raum "Menschenrechte als universelle Herausforderung" im Museo de la Memoria, Santiago de Chile

Beitragsbild: Warko | CC BY-SA 3.0 Unported

Der 21. Juni ist ein Feiertag für Humanist*innen auf der ganzen Welt. An diesem Tag besinnen wir uns auf die Bedeutung von humanistischen Ideen und Überzeugungen und verteidigen unsere Werte.

„Der 21. Juni ist unser Tag als Humanist*innen.  Vor 33 Jahren haben die Humanists International in Oslo den World Humanist Day ausgerufen. Seitdem feiern Humanist*innen auf der ganzen Welt gemeinsam an diesem Tag.“ Das erklärte heute Florian Zimmermann, Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands.

„Wir feiern die Werte, die uns verbinden: Solidarität und Selbstbestimmung, Toleranz und Vielfalt. Wir stehen zu diesen Werten und wir verteidigen sie – bei uns und über Grenzen hinweg. Der Welthumanistentag ist ein Symbol für unsere internationale Verbundenheit.“

Überall in Deutschland finden heute Veranstaltungen und Feste statt, um das öffentliche Bewusstsein für den Humanismus als eigener Weltanschauung und philosophischer Lebenshaltung zu stärken. Und auch international wird der heutige Tag genutzt, um die zentralen Werte und Prinzipien des Humanismus zu verbreiten und zu verteidigen. So hat Humanists International heute die Kampagne Protect Humanists At Risk gestartet, um Gelder für den Schutz von Humanist*innen zu sammeln, die in ihren Ländern verfolgt werden und deren Leben und Freiheit bedroht sind.

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Mehr Informationen zur Kampagne und dazu, wie man sie unterstützen kann, gibt es hier.

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Irreführende Verknüpfung in der Anhörung zur Suizidhilfe im Rechtsausschuss

Der Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages hat seine Anhörung am 28. November mit dem verqueren Titel „Sterbebegleitung/Suizidprävention“ überschrieben. Damit folgt er der Agenda der bisher größten interfraktionellen Gruppe von Abgeordneten um Castellucci, die sich erneut für ein weitgehendes Verbot von Suizidhilfe stark machen, also eine Neuauflage des im Jahr 2020 durch das Bundesverfassungsgericht gekippten Strafbarkeitsparagrafen 217 anstreben. Gleichzeitig haben die Wortführer*innen einen Antrag zur Suizidprävention eingebracht. Durch dieses Junktim zur Sterbebegleitung und Suizidprävention lenkt die Abgeordnetengruppe von ihrer verfassungswidrigen Strafrechtsnorm ab. Zudem bedeutet der vom Rechtsausschuss aus der Palliativ- und Hospizversorgung übernommene Begriff „Sterbebegleitung“, dass Hilfe beim Sterben unheilbar Kranker geleistet wird. Hingegen geht es beim Gesetzgebungsverfahren in den Entwürfen um Suizidhilfe in jeder Lebenslage. Der Humanistische Verband Deutschlands (HVD) kritisiert dieses strategische Ablenkungsmanöver von Castellucci u. a. aufs Schärfste und warnt die anderen Abgeordneten, sich hiervon irreführen zu lassen.

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