Humanität ist nicht verhandelbar.

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Lydia Skrabania

Bundesreferentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Eine Frau in Delhi erhält ihre erste Coronaschutzimpfung.
Eine Frau in Delhi erhält ihre erste Coronaschutzimpfung.

Beitragsbild: Goutam1962, Bearbeitung: Lydia Skrabania | CC BY-SA 4.0 International

Das Humanistische Hilfswerk Deutschland reagiert auf die große Not in Indien und ruft zu Spenden für das von der Corona-Pandemie erschütterte Land auf.

Katrin Raczynski, Präsidentin des Humanistischen Hilfswerks Deutschland: „Jede humanitäre Hilfe die jetzt geleistet wird, muss zugleich auch die dauerhafte Verbesserung der Lebensverhältnisse zum Ziel haben. Für uns gilt: Humanität ist nicht verhandelbar – helfen ist selbstverständlich, jede Unterstützung ist ein Akt der Solidarität, die die Welt in einer Situation größter Not zusammenhält.“

Dr. Volker Mueller, Vorsitzender des Humanistischen Freidenkerbundes Havelland e.V., der sich seit vielen Jahren in der internationalen humanitären Arbeit engagiert, fügt hinzu: „In Indien zerstört eine humanitäre Katastrophe das Leben zehntausender Menschen. Das Coronavirus wütet, in der Folge drohen drastische wirtschaftliche und soziale Folgen für die Bevölkerung. Wir kooperieren mit einem der Sozialwerke des Atheistischen Zentrums, der VASORD (VASAVYA Society for Rural Development). Die Organisation kümmert sich unter anderem um hygienische und gesundheitliche Aufklärung in den Dörfern sowie Bildung für Kinder und junge Erwachsene. In Covid-Zeiten organisiert VASORD Möglichkeiten des Online-Unterrichtes für die Schüler*innen und die Verteilung von Masken. Sie unterstützt außerdem ein Hospital in Vijayawada.“

Das Humanistische Hilfswerk Deutschland macht es sich zur Aufgabe, z. B. nach Katastrophenfällen und in anderen humanitären Notlagen Hilfe zu organisieren und eine Verbesserung der Lebenssituation zu bewirken.

Das Hilfswerk will Menschen unterstützen, ein Leben in Würde führen zu können, und handelt dabei im Geiste von Humanismus, Toleranz und Solidarität. Um dies erfolgreich tun zu können, bitten wir um finanzielle Unterstützung. Zugleich freuen wir uns über neue Aktive, die sich ehrenamtlich für das Hilfswerk engagieren wollen.

Den Spendenaufruf und weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Humanistischen Hilfswerks Deutschland unter www.humanistisches-hilfswerk.de.

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Irreführende Verknüpfung in der Anhörung zur Suizidhilfe im Rechtsausschuss

Der Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages hat seine Anhörung am 28. November mit dem verqueren Titel „Sterbebegleitung/Suizidprävention“ überschrieben. Damit folgt er der Agenda der bisher größten interfraktionellen Gruppe von Abgeordneten um Castellucci, die sich erneut für ein weitgehendes Verbot von Suizidhilfe stark machen, also eine Neuauflage des im Jahr 2020 durch das Bundesverfassungsgericht gekippten Strafbarkeitsparagrafen 217 anstreben. Gleichzeitig haben die Wortführer*innen einen Antrag zur Suizidprävention eingebracht. Durch dieses Junktim zur Sterbebegleitung und Suizidprävention lenkt die Abgeordnetengruppe von ihrer verfassungswidrigen Strafrechtsnorm ab. Zudem bedeutet der vom Rechtsausschuss aus der Palliativ- und Hospizversorgung übernommene Begriff „Sterbebegleitung“, dass Hilfe beim Sterben unheilbar Kranker geleistet wird. Hingegen geht es beim Gesetzgebungsverfahren in den Entwürfen um Suizidhilfe in jeder Lebenslage. Der Humanistische Verband Deutschlands (HVD) kritisiert dieses strategische Ablenkungsmanöver von Castellucci u. a. aufs Schärfste und warnt die anderen Abgeordneten, sich hiervon irreführen zu lassen.

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