„Die Hochzeit der Kirchenkritik ist vorüber“

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Interview mit Frieder Otto Wolf, Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands. Am Wochenende kommen rund 70 Delegierte aus ganz Deutschland zur alle drei Jahre durchgeführten Bundesversammlung in Berlin zusammen. Im Interview spricht Frieder Otto Wolf über die Entwicklungen in der zurückliegenden Wahlperiode und Schwerpunktsetzungen für die kommenden Jahre.

Herr Professor Wolf, mehr als drei teilweise überaus bewegende Jahre liegen hinter uns. Wie würden Sie diese Zeit zusammenfassend beschreiben?

Frieder Otto Wolf: Ja, bewegend und bewegt war diese Zeit: anscheinend öffnet sich auch in Deutschland ein „Fenster der Gelegenheit“ für den organisierten praktischen Humanismus. Nachdem die Kirchen ihre frühere erdrückende ideologische Hegemonie eingebüßt haben – und immer mehr klar wird, dass auch nichtreligiöse Menschen sich weltanschaulich orientieren, eigene Grundhaltungen besitzen und diese in der Lebenspraxis „wahr machen“ möchten, um gemeinsam sinnvoll zu leben. Einige der Entwicklungen in den letzten Jahren waren durchaus dramatisch, abwechslungsreich und mitunter auch aufwühlend. Und ganz unterschiedliche Ereignisse sind für uns relevant gewesen, von den Protesten gegen den Auftritt des zurückgetretenen Papstes im Bundestag, der Gedenkfeier für die Opfer der NSU-Morde, bei der zum ersten Mal nicht einfach eine Kirche als Veranstaltungsort gewählt wurde und auch wir als Weltanschauungsverband eingeladen wurden. Ich sehe aber auch die andauernde Wirtschafts- und Finanzkrise, das sogenannte Beschneidungsurteil von Köln und den offenbar wegen der anhaltenden Krise nicht aufzuhaltenden Aufstieg von Rechtspopulismus in vielen europäischen Ländern. Und wir haben uns als Weltanschauungsgemeinschaft, die aus ihren humanistischen Überzeugungen heraus etwas Relevantes beizutragen hat, in der Öffentlichkeit eigenständig profilieren können. Verbandlich schaue ich zugleich auf eine Zeit von mehr medialer Selbständigkeit und Sichtbarkeit, sowie auf einen Prozess, der zu einer klareren weltanschaulichen Profilierung führen und uns eine gemeinsame Vergewisserung über die eigenen Vorhaben bringen wird.

Was rechnen Sie zu den bedeutendsten Fortschritten?

Da würde ich zum einen die weiter gewachsene öffentliche Wahrnehmbarkeit und Wahrnehmung nennen, die sich in zunehmender Berichterstattung über unser gesellschaftliches Engagement, ob als Weltanschauungsgemeinschaft an sich oder konkrete Projekte und Tätigkeiten. Daneben haben wir begonnen, einen unmittelbaren Dialog mit der Politik und anderen wichtigen gesellschaftlichen Akteuren aufzubauen. In dieser Kontaktarbeit haben wir gemeinsam punktuell auch erste Erfolge erzielt, z.B. dass wir im Koalitionsvertrag durch eine gezielte Intervention zum ersten Mal die grundgesetzliche Gleichberechtigung von Weltanschauungsgemeinschaften und Religionsgemeinschaften haben verankern können. Oder durch unsere kontinuierliche Lobbyarbeit im Bereich der Autonomie am Lebensende und bei Fragen zur Weiterentwicklung des Staatskirchenrechts. Im Herbst wird es – gemeinsam mit der Alevitischen Gemeinde Deutschland – ein erstes Treffen mit Vertretern der Kultusministerkonferenz (KMK) geben, um so neben dem bestehenden Dialog der KMK mit den großen Religionsgemeinschaften auch das regelmäßige Gespräch mit den kleineren Weltanschauungsgemeinschaften zu etablieren. Ich freue mich sehr über diese Entwicklung, womit ich zu einem weiteren guten Fortschritt komme: eine Bündnisarbeit ist entstanden, die sich konkret nicht nur an dem ersten gemeinsamen Treffen zwischen KMK, Humanistischem Verband und der Alevitischen Gemeinde widerspiegelt. Sondern auch in dem im März entstandenen Bündnis für Selbstbestimmung bis zum Lebensende und dem Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung, das wir 2012 zu entwickeln begonnen und vor rund einem Jahr initiiert haben.

Zum anderen würde ich es als Fortschritt ansehen, dass wir als humanistische Weltanschauungsgemeinschaft im Verhältnis auch zu den großen Religionsgemeinschaften wie der katholischen Kirche sprach- und dialogfähig geworden sind, was sich dem bisher geführten Austausch zeigt. Dass ein Dialog möglich ist, der über die alte freidenkerische Kirchen- und Religionskritik hinausgeht, ist unter anderem durch unser von der Deutschen Bischofskonferenz dokumentierten Schreiben auch nach außen sichtbar. Und schließlich gibt es mittlerweile eine Form des – öffentlich sichtbaren – Austausches und der Kooperation zwischen uns in Deutschland und Humanistinnen und Humanisten bzw. unseren Vertretern auf europäischer und internationaler Ebene. Deswegen lassen wir unsere Kooperation mit anderen Konfessionsfreien-Organisationen keineswegs fallen. Vielmehr haben wir hier im KORSO eine gemeinsame Plattform aufgebaut und damit begonnen, sie mit Leben zu erfüllen.

Welche positiven Entwicklungen gibt es außerdem?

Ein klar positives Ergebnis einer fortgesetzten wertvollen Arbeit sehe ich in der kontinuierlichen Veranstaltungs- und Publikationstätigkeit der Humanistischen Akademien und dem gelungenen Übergang im Amt des Direktors, sowie die kraftvoll durchgeführte Konsolidierung in Niedersachsen und das Zusammenwachsen mit den Humanisten Baden-Württemberg. Und ich freue mich außerordentlich über die Arbeit der Humanistinnen und Humanisten im Jugend-Bundesverband.

Und wo haben die Entwicklungen die ursprünglichen Erwartungen nicht erfüllt?

Leider ist es uns noch nicht gelungen, auf die ursprünglich geplante Weise ein neues Humanistisches Selbstverständnis zu erarbeiten. Es hat sich erwiesen, dass dieser Prozess grundlegend anders angelegt werden muss, wenn er demokratischen und pluralistischen Maßstäben entsprechen und ein ganz breit akzeptiertes Ergebnis haben soll. Deswegen halte ich die in Berlin ausgelöste kritische Debatte über den letzten Entwurf für einen Gewinn – und erwarte, dass daraus ein neuer Entwurf hervorgeht, der noch konstruktivere Debatten auslösen kann. Daneben steht als offene Herausforderung noch die Konsolidierung einiger Landesverbände, die wir in Zusammenarbeit angehen müssen, womit wir immerhin begonnen haben. Und auch beim Projekt der Körperschaftsrechte für den Bundesverband gibt es leider noch viel zu tun. Aber in allen diesen Bereichen gilt: Qualität geht vor Quantität und Schnelligkeit. Ein Grundtrend der gesellschaftlichen Entwicklung, die Relativierung und Verringerung der alten kirchlichen Hegemonie, macht es einfach immer wichtiger, unseren praktischen Humanismus als moderne Alternative zu entwickeln. Das ist die Herausforderung, vor der wir stehen. Und wenn wir uns die nötige Mühe geben, dann werden wir sie gut bewältigen.

Was sind die Gründe dafür?

Drei Ebenen sehe ich bei den Problemen. Erstens ist da die Tatsache, dass wir ja tatsächlich in sich teils rapide verändernden, schwierigen und auch verwirrenden Zeiten leben. Das wirft natürlich auch manch anfangs noch leicht machbar scheinendes Vorhaben durcheinander. Ich will zwei konkrete Beispiele nennen: So hat etwa der neu anlaufende Vorstoß zu einer Kriminalisierung der Suizidhilfe zum Jahresbeginn natürlich dazu geführt, dass wir für einige Wochen plötzlich viel stärker an einem Projekt arbeiten mussten,  als wir dies erwartet hatten. Aber selbstverständlich haben wir uns hier als Humanistinnen und Humanisten engagieren müssen. Und: Als Bundesverband waren wir 2012 plötzlich für mehrere Monate völlig ungeplant damit beschäftigt, in der sogenannten Beschneidungsdebatte deutlich Stellung zu nehmen, aber auch die Debatte  zu versachlichen und zu moderieren. Zweitens sind unsere Ressourcen natürlich begrenzt. Drittens gibt es noch den schlichten demokratischen Faktor: Wichtige Dinge können nicht einfach von irgendjemandem entschieden und gemacht werden, sondern müssen eben erst einmal kommuniziert, diskutiert und abgestimmt werden. Und das ist der größte Teil der Arbeit des Bundesverbandes und macht den Unterschied aus zwischen zentralistisch gesteuerten Institutionen oder Unternehmen und einer föderalistisch-demokratischen Weltanschauungsgemeinschaft wie uns. Das sollten wir als Stärke begreifen! Und ich denke, wir haben hier in den letzten Jahren eine Kultur des Vertrauens entwickelt, die konkrete Initiativen keineswegs behindert.

Die Mehrheit der Menschen, die sich von traditionellen Religionen lösen, geht auf in einem diffusen Feld unterschiedlicher Anschauungen. Insbesondere Entwicklungen in nördlicheren und ostdeutschen Regionen machen klar, dass gesellschaftliche Säkularisierung als Entkirchlichung nicht unmittelbar in einer größeren Verbreitung einer aufgeklärten und humanistischen Weltanschauung mündet. Welche Schlussfolgerungen sind daraus zu ziehen?

Aus meiner Sicht die bewusste Entwicklung einer – ich sage mal ganz bewusst bürokratisch-technokratisch – „Rahmenorganisation“ und die bewusste Profilierung als besonderer, aber doch relevanter Teil der Konfessionsfreien. Das muss vor allem vor Ort und auf Landesebene geleistet werden. Aber auch als Bundesverband müssen wir uns als Impulsgeber und Koordinator verstehen, sowohl in unseren weltanschaulichen Kernbereichen wie humanistischen Lebensfeiern und Humanistischer Lebenskunde, aber uns auch in unseren Angeboten sozialer und kultureller Dienstleistungen weiter profilieren. Was wir noch nicht haben wirklich umsetzen können, ist eine Übertragung entsprechender Erfahrungen und Kompetenzen aus den „großen“ in die „kleinen“ Landesverbände.

Wie hat sich in den vergangenen Jahren das Verhältnis zu anderen kleineren und größeren Weltanschauungsgemeinschaften in Deutschland entwickelt?

Wie oben schon erwähnt, wird es als ebenso wichtige Dimension unserer Dialog- und Bündnisarbeit wahrgenommen, wie die Arbeit mit Konfessionsfreien im KORSO oder unser kontinuierlicher Dialog mit der Alevitische Gemeinde. Aber auch mit Menschenrechtsorganisationen wie etwa dem Lesben- und Schwulenverband Deutschlands oder der Humanistischen Union haben wir eine kontinuierliche Kooperation aufgebaut. Kontakte und Gespräche haben hier immer wieder auch zur Zusammenarbeit und gemeinsamen Initiativen geführt.

Für welche Neubestimmung der Position in der Gesellschaft plädieren Sie nach den Erfahrungen in den vergangenen Jahren?

Für eine Doppelbewegung: Den praktischen Humanismus noch stärker positiv bestimmen und weltanschaulich deutlicher artikulieren – und gegen soziale und kulturelle Kälte und konkrete Ausschließungsbewegungen breite Bündnisse bilden. Dass das geht und wie das geht, haben wir ja in den oben erwähnten Beispielen schon verschiedentlich gezeigt. Wir müssen das verstetigen und ausbauen.

Humanismus stärker positiv bestimmen – lässt sich eine humanistische Weltanschauung heute noch wie früher schlicht als Gegensatz zu Religionen artikulieren?

Nur sehr bedingt. Ich glaube, die Hochzeit der Religions- und Kirchenkritik, die wir in den letzten Jahren hatten, ist vorläufig vorüber. Diese wird weder der Pluralisierung, noch der großen Mehrheit liberaler Gläubiger und den Prinzipien einer offenen Gesellschaft wirklich gerecht: Angesichts der durchaus weit verbreiteten relativ aufgeklärten religiösen Haltungen macht es keinen Sinn, immer wieder zu behaupten, dass die eigentlichen VertreterInnen des Religiösen die Fundamentalistinnen unterschiedlicher Färbung sind.

Auf den Seiten des Bundesverbandes heißt es: „Wir halten die These von der Rückkehr der Religionen für falsch und nicht den Tatsachen entsprechend.“ Trifft denn diese Einschätzung aus Ihrer Sicht weiterhin zu?

Empirisch ist das weiterhin richtig: Die Anhängerschaft der christlichen Konfessionen und deren Bindekraft ist in Deutschland stark zurückgegangen und geht weiter zurück und wird auch etwa durch gläubige Muslime und Juden keineswegs kompensiert – trotz der Zunahme etwa der bekennenden ChristInnen im neuen Bundestag. Es wird keine Rückkehr zur konfessionell geprägten Realität der Bundesrepublik in den 1950er Jahren geben, das ist völlig eindeutig. Wir sollten allerdings in der Bewertung genau differenzieren: Es ist nicht nur gut, dass die Kirchen ihren Einfluss „im Volk“ verloren haben, sondern das kann eben auch weltanschauliche-ethische Indifferenz, Zynismus, Oberflächlichkeit und Desorientierung bedeuten. Hier müssen wir natürlich weiterhin darauf achten, dass gesellschaftliche Säkularisierung eben nicht per se gut ist, sondern nur dann, wenn sie von tragfähigen alternativen Angeboten untersetzt ist.

Eine Rückkehr der großen dogmatischen Religionen sehe ich im medialen Bereich, wo diese erfolgreich ihre institutionell starken Möglichkeiten erneuert und ihre Angebote dem Zeitgeist angepasst haben.

In Hinsicht auf die Säkularisierung des öffentlichen Raumes befinden wir uns allerdings in Deutschland und in großen Teilen Europas in einer besonderen, eher positiven Lage. Global betrachtet gibt es zwar in vielen Ländern vergleichbare Tendenzen, es gibt aber auch vielfältige Gegenbewegungen, welche zum Teil mit Gewalt für eine Rückkehr der dogmatischen Religion kämpfen, z.T. durch die gleichen oder ähnlich tiefgreifende Krisenlagen motiviert, die auch reaktionäre und konservative Kräfte in Europa gestärkt haben.

Welche Schwerpunkte sollen in den nächsten Jahren bei der Entwicklung gesetzt werden?

Besonders wichtig sind natürlich weiterhin die Stärkung und der Aufbau der praktischen Dimension unserer Weltanschauung – und unsere Vergewisserung darüber, wie wir diesen Humanismus, den wir praktisch vertreten, in Zukunft besser theoretisch entwickeln und artikulieren können. Das gilt nicht nur für die kleineren Gemeinschaften, von denen ich hoffen, dass sie durch eine stärkere bundesweite Vernetzung weltanschaulicher Praxisfelder erheblich gewinnen können. Wir haben damit ja schon begonnen, etwa im Rahmen des Feiersprecherwesens oder der Feierkultur.

Und noch eine Sache halte ich für wichtig: Wir müssen in Zukunft endlich Wege finden, um zugänglicher für Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund zu werden. Ich bin überzeugt, dass das traditionell gewachsene Image vom „Club weißer Männer“ nicht besonders zukunftstauglich ist. Auf einigen Ebenen gibt es hier schon erste Verbesserungen, aber das genügt noch lange nicht.

Die im März durchgeführte Emnid-Umfrage hat schließlich deutlich gemacht, dass wir viele Menschen praktisch und weltanschaulich erreichen können, wenn wir sie auf positive Weise ansprechen. Und wie ich schon vor einem Jahr anlässlich des internationalen humanistischen Feiertags sagte, müssen wir eine Kultur der Einladung, des Willkommenseins und der persönlichen Begegnung entwickeln. Daraus können wertvolle Entwicklungen wachsen.

In einigen Ländern Europas und auch auf dem afrikanischen und asiatischen Kontinent gibt es derzeit junge Initiativen, die auf Basis humanistischer Überzeugungen und Werte zu einer Verbesserung ihrer Gesellschaften beitragen wollen. Welche Rolle spielen diese – vielfach nur wenige Jahre alten Zusammenschlüsse – aus Ihrer Sicht für uns?

Nun, ich denke, diese wunderbaren Entwicklungen helfen zunächst dabei, damit wir uns als Humanistinnen und Humanisten in der realen Welt besser orientieren und unsere Aufgaben bestimmen können. Die Tatsache, dass es uns heute als Bundesverband gibt und wir als solcher handeln, entspringt der Einsicht früherer Verantwortungsträger, hinauszureichen in die Regionen und auch kleine Initiativen in anderen Ländern ohne verankerte Gemeinschaften zu unterstützen. Ich denke, das setzt sich nun weiter fort, sollte aber auch unsere Aufgaben und Prioritäten neu bestimmen. Denn wer könnte oder würde jungen Vereinigungen einen größeren Rahmen, Anregungen und auch konkrete Hilfestellung liefern, wenn nicht wir hier im wohlhabenden Mittel- und Westeuropa? Ich sehe da keine anderen als uns selber – und es wäre ganz traurig, wenn solche Initiativen auf sich selbst und nur ihre eigene Kraft und Kreativität zurückgeworfen bleiben müssten.

Bei der Humanistischen Akademie Deutschland vollzieht sich mit dem Beginn der Arbeit des neuen Direktors Ralf Schöppner derzeit ein echter Generationenwechsel. Welche Impulse kann man hier in der nächsten Zeit erwarten?

Ich erwarte eine Öffnung in den breiteren intellektuellen und akademischen Diskurs und den  Anschluss an die sich langsam entfaltende Humanismus-Forschung. Außerdem benötigen wir eine stärkere Verknüpfung der Akademiearbeit mit der weltanschaulichen Profilierung in den Praxisfeldern des Verbandes. Dazu haben wir jetzt gute Ausgangsbedingungen – auch aufgrund der Leistungen des früheren Direktors, Horst Groschopp. Und mit Ralf Schöppner wird es uns gelingen, in der Akademiearbeit radikal zeitgenössisch zu werden.

Zum 20-jährigen Jubiläum des Bundesverbandes im vergangenen Jahr war wiederholt betont worden, dass die Jugend die Zukunft ist. Welche Bedeutung hat das konkret?

Für uns stellt sich die dringende Frage nach neuen Kommunikations- und Beteiligungsformen sowie nach einer in diese Richtung erweiterte Rolle der JuHus als überregional vertretener Vereinigung von Jugendlichen mit humanistischen Überzeugungen. Während die Arbeit mit und für die Jugendlichen – dort wo es sie gibt – mir zeigt, dass wir hier unersetzbares Engagement haben, haben wir ein großes Problem im Übergang zwischen Jugend- und Berufsleben. Da wird in den nächsten drei Jahren ein Schwerpunkt gesetzt werden, damit junge Erwachsene auch etwa nach dem Studienbeginn einen angemessenen Rahmen finden können. Und dabei brauchen wir die junge Generation unbedingt.

Außerdem wünsche ich mir, dass die inhaltliche Verantwortung für den Bundesverband von einem deutlich verjüngten Präsidium getragen wird. Ich bin überzeugt, dass das zu einer wichtigen fruchtbaren Bereicherung für unsere Vorhaben führen wird.

Herr Wolf, vielen Dank für das Gespräch.

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