Dagmar Müller-Funk ist neue Bundesbeauftragte für Frauen und Diversity

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Beitragsbild: Markus Aatz

Der Humanistische Verband Deutschlands – Bundesverband hat Dagmar Müller-Funk zur Bundesbeauftragten für Frauen und Diversity ernannt.

Dagmar Müller-Funk studierte von 1979 bis 1984 Betriebswirtschaft an der FU Berlin und schloss als Diplom-Kauffrau ab, mit Schwerpunkten in Sozialökonomik, Arbeitsrecht sowie Personal und Organisation. Anschließend war sie zwölf Jahre im Hard- und Softwarevertrieb tätig – und bewegte sich damit gleich in zwei klassischen Männerdomänen: Vertrieb und IT. Bereits damals engagierte sie sich für Female Empowerment.

Von 1997 an widmete sie sich gemeinsam mit ihrem Partner bewusst der Familie und drei Kindern. Ihr BWL-Studium bildete die Grundlage dabei, die Familie mit einem Gehalt gut zu organisieren. Ehrenamtlich blieb sie dennoch aktiv: als Vorständin eines Mütterzentrums, beim Wiederaufbau einer Schulbibliothek und in der Elternbeiratsarbeit.

Seit 2007 ist sie wieder berufstätig: in Unternehmens- und Personalberatung, Office Management und als selbständige Business Coach mit den Schwerpunkten Bewerbungs- und Führungskräfte-Coaching. Derzeit arbeitet sie halbtags als Personaldisponentin in einem großen Gesundheitskonzern.

Seit 2010 ist Dagmar Müller-Funk Mitglied der Humanisten Hessen und seit 2019 als Vizepräsidentin aktiv. Sie ist Feiersprecherin und Lehrbeauftragte für Humanistische Lebenskunde.

Ihre inhaltlichen Schwerpunkte umfassen Female Empowerment, die weitgehende Entkriminalisierung des §218, Bildungszugang für alle Kinder – insbesondere migrantische Mädchen, die Einführung des Tatbestands „Femizid“ ins Strafgesetzbuch sowie den besseren Schutz von Frauen und Transpersonen im öffentlichen und privaten Raum und die nachhaltigere Finanzierung von Frauenhäusern.

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