Warum gibt es Krieg? Wieso scheint es so, als würde die Menschheit nicht aus Fehlern der Vergangenheit lernen? Warum müssen bei politischen Feldzügen dieser Art so viele Zivilist*innen ihr Leben lassen? Wie kann Friedensarbeit gegen das Kriegsgeschehen aussehen? Wie können wir helfen? Diesen Fragen geht die norwegische Journalistin Linn Stalsberg in ihrem Essay „Krieg ist Verachtung des Lebens“ auf den Grund. Der Humanistische Verband Deutschlands – Bundesverband freut sich, Linn Stalsberg zusammen mit dem Dolmetscher Andreas Donat am 6. Mai 2026 um 18 Uhr im Haus des HUMANISMUS in der Potsdamer Straße 157 in Berlin begrüßen zu können.
Einen Krieg zu gewinnen bedeutet, so viele Menschen, Häuser und Infrastrukturen des Feindes wie möglich zu zerstören. Die ausufernde Militarisierung unserer Zeit findet inmitten einer großen Klima- und Naturkrise statt. Kaum etwas ist so zerstörerisch für den Planeten wie die Rüstungsindustrie.
Wenn wir allen Kriegen ein Ende setzen wollen, müssen wir anfangen, über die Realitäten und die Akteure eines Krieges zu sprechen und jene Personen kennenlernen, die sich für den Frieden einsetzen oder eingesetzt haben.
Sowohl die Arbeiter- als auch die Frauenbewegung haben traditionell für den Frieden gekämpft. Heute muss sich die Friedensbewegung auch mit der Umweltbewegung im Kampf für alles Lebendige verbünden.
Wichtige Instrumente sind Pazifismus, Gewaltlosigkeit und Kriegsdienstverweigerung. Aber was wissen wir wirklich über die großen Ideen hinter der Friedensarbeit? Wie viele der mutigen Menschen, die sich weigerten, in den Krieg zu ziehen, und die dafür bestraft wurden, kennen wir wirklich?
Das Buch ist im Kommode Verlag erschienen.
Linn Stalsberg ist eine bekannte norwegische Journalistin, Soziologin, Referentin und Autorin. Sie hat einen Master in Soziologie von der London School of Economics und arbeitete als Journalistin für Verdens Gang, Dagbladet, NRK und Amnesty Norway. Derzeit ist sie freie Autorin und Kolumnistin, u.a. schreibt sie für die linke norwegische Zeitung Klassekampen. In ihren Büchern kritisiert sie den Neo-Liberalismus und das kapitalistische System des Westens.
Krieg ist Verachtung des Lebens. Ein Essay über den Frieden
Mittwoch, 6. Mai 2026, 18 Uhr
Haus des HUMANISMUS, Potsdamer Straße 157 10783 Berlin
Eintritt frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.


