Humanistische Seelsorger*innen setzten Impulse für europäische Zusammenarbeit

EHSN Oktober 2025
Mit großem Erfolg ist am 31. Oktober 2025 die internationale Konferenz „European Perspectives on Humanist Existential Care“ an der Humanistischen Hochschule Berlin zu Ende gegangen.

Vom 27. bis 31. Oktober tauschten sich Fachleute aus zahlreichen europäischen Ländern an der Humanistischen Hochschule Berlin über ethische Fragen und aktuelle Herausforderungen der humanistischen Seelsorge aus.

Im Mittelpunkt der vom European Humanist Services Network ausgerichteten Tagung standen Grundfragen menschenwürdiger Begleitung: Wie kann der Mensch in seiner Würde, Freiheit und Verletzlichkeit professionell begleitet werden? Das Fachtreffen bot eine Plattform für intensiven Fachaustausch und Vernetzung zwischen europäischen Organisationen der humanistischen Seelsorge.

Renommierte Expert*innen aus ganz Europa gaben entscheidende Impulse, darunter Liz Young von der University of Middlesex, London, Lindsay de Wal vom britischen National Health Service, Ingun Steen Andersen vom Human-Etisk Forbund, Norwegen, Adelheid Rigo von der Vrije Universiteit, Brüssel, Carmen Schuhmann von der University of Humanistic Studies, Utrecht, und Daniela Staack vom Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg. In Fachvorträgen, Workshops und Diskussionsrunden wurden Best Practices ausgetauscht und Ansätze für die Zukunft der humanistischen Seelsorge weiterentwickelt.

„Wir freuen uns sehr, dass die Humanistische Hochschule Berlin Gastgeberin dieser richtungsweisenden Konferenz war“, sagte Sven Thale, Bundesbeauftragter für Humanistische Seelsorge in Institutionen. „Die Tagung hat gezeigt, wie wertvoll die internationale Vernetzung ist – sie stärkt den fachlichen Austausch und schafft neue Kontakte, die die humanistische Seelsorge in Europa nachhaltig voranbringen werden.“

Die durchweg positive Resonanz der Teilnehmenden unterstreicht: Das Interesse an einer humanistisch fundierten Seelsorge, die den Menschen in seiner Ganzheitlichkeit in den Blick nimmt, wächst europaweit. Das Fachtreffen hat neue Kooperationen angebahnt und den Grundstein für die weitere internationale Zusammenarbeit gelegt.

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