Gestern Abend wurde der World Humanist Congress 2026 in Ottawa eröffnet. Unter dem Leitgedanken „Humanism as Resistance“ wird nun zwei Tage darüber diskutiert, was Humanismus in Zeiten von wachsendem Autoritarismus, religiösem Nationalismus, Polarisierung und Desinformation beitragen kann.
Maggie Ardiente, Präsidentin von Humanists International, begrüßte die Humanist*innen aus aller Welt:
Nachdem auch der Gastgeber Martin Frith von Humanist Canada die Humanist*innen willkommen hieß, setzte die Philosophin Rebecca Newberger Goldstein den ersten inhaltlichen Akzent des Kongresses.
Von Spinoza ausgehend schlug sie einen Bogen zu Entropie und Ethik sowie zu der Frage, was Menschen überall auf der Welt den Kräften des Zerfalls und der Unordnung entgegensetzen können. Sie appellierte, nicht hinzunehmen, was unsere Welt auseinanderdriften lässt: Gleichgültigkeit, Unvernunft, Gewalt, Entmenschlichung und die Erosion demokratischer Institutionen.
Unsere Delegation freut sich auf zwei intensive Kongresstage und auf die Begegnungen mit vielen internationalen Freund*innen und Kolleg*innen.
Bild: Humanistischer Verband Deutschlands | Bundesverband


