Orte der konstruktiven Debatte schaffen – So war’s beim Delegiertenrat in Hannover

Beim Delegiertenrat des Humanistischer Verband Deutschlands – Bundesverbandes am 2. Juli 2022 in Hannover kamen Delegierte aus den HVD-Landesverbänden Bayern, Berlin/Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, NRW sowie Gäste zusammen.
Beim Delegiertenrat des Humanistischer Verband Deutschlands – Bundesverbandes am 2. Juli 2022 in Hannover kamen Delegierte aus den HVD-Landesverbänden Bayern, Berlin/Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, NRW sowie Gäste zusammen.

Beitragsbild: Lydia Skrabania

Beim Delegiertenrat des Humanistischer Verband Deutschlands – Bundesverbandes am vergangenen Samstag wurde ein neues Vorstandsmitglied gewählt und ein neuer Ort des humanistischen Austauschs vorgestellt.

Am Samstag, dem 2. Juli 2022, trafen sich die Delegierten der HVD-Landesverbände in Hannover zum Delegiertenrat (DR), dem höchsten Organ des Humanistischer Verband Deutschlands – Bundesverbandes. Zu den wichtigsten Ergebnissen des DR gehörte die Nachwahl eines Vorstandsmitglieds für das Arbeitsfeld Weltanschauung, das seit dem Tod unseres Kollegen Andreas Henschel im vergangenen Oktober geruht hatte. Vorstandssprecher Erwin Kress gratulierte Christian Lührs, dem Vorsitzenden des HVD Hamburg, zu seiner Wahl: „Wir sind froh, mit Christian Lührs einen engagierten und zupackenden Mitstreiter für den Bundesvorstand gewonnen zu haben – wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit.“

Ein erstes Projekt, dessen Ideengeber Christian Lührs war, ist bereits umgesetzt: Beim Delegiertenrat wurde das HVD-Forum als neuer Ort für den internen Austausch unter HVD-Mitgliedern. Alle Mitglieder der Landes- und Regionalverbände des HVD sind eingeladen, hier mitzudiskutieren, Fragen zu stellen und gern auch Hinweise und Empfehlungen auszusprechen. Erreichbar ist das Forum unter forum.humanismus.de.

Die offene und zugewandte Atmosphäre beim Delegiertenrat, der erstmals seit Beginn der Pandemie wieder in Präsenz stattfinden konnte, zeigte auch, wie wichtig und gewinnbringend der direkte und persönliche Austausch ist. Sehr konstruktiv verlief beispielsweise eine Diskussion hinsichtlich der möglichen Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs, der derzeit in § 218 im Strafgesetzbuch geregelt ist. Die Debatte im Rahmen des Delegiertenrats diente dazu, Detailfragen und offene Punkte zu identifizieren, die noch zu klären sind. Der Bundesvorstand zeigte sich zuversichtlich, dass hier eine gemeinsame Positionierung gefunden wird, die dann beim nächsten Delegiertenrat in diesem Jahr verabschiedet werden kann.

Der Humanistischer Verband Deutschlands – Bundesverband dankt dem HVD Niedersachsen herzlich für die Möglichkeit, im Haus Humanitas in Hannover tagen zu dürfen!

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