Aufruf zur Demo: Gegen Rassismus und Ausgrenzung ein Zeichen setzen!

Navigation
Pressekontakt
Lydia Skrabania

Bundesreferentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Beitragsbild: nachmirdiesintflut; Zuschnitt: Lydia Skrabania | CC BY 2.0 Generic

Zur Großdemo #unteilbar am kommenden Samstag in Berlin werden tausende Menschen auf die Straße gehen. Auch der Humanistische Verband Deutschlands (HVD) unterstützt die Initiative als Erstunterzeichner.

„Rassismus und Menschenverachtung dürfen nicht gesellschaftsfähig werden“, fordert Grit Lahmann, Geschäftsführerin des HVD Bundesverbandes. „Wir Humanist*innen dulden keine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit – auch nicht unter dem Deckmantel der Religionskritik. Deshalb stehen wir als Erstunterzeichnende der Initiative #unteilbar an diesem Tag Seite an Seite mit Kirchen, muslimischen, jüdischen und anderen religiösen Weltanschauungsgemeinschaften gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit ein.“

Der Humanistische Verband Deutschlands tritt gemeinsam mit den Organisator*innen der #unteilbar-Initiative, vielen anderen bundesweiten Organisationen, Privatpersonen und Prominenten für eine offene und solidarische Gesellschaft ein. „Gemeinsam sind wir viele, die sich gegen die stetigen Angriffe auf unsere politische Kultur und unsere Institutionen wehren und für Menschenrechte und eine offene Gesellschaft eintreten“, sagt Lahmann. „Setzen Sie gemeinsam mit uns ein starkes Zeichen für eine humane und solidarische Gesellschaft!“

Die Auftaktkundgebung der bundesweiten Großdemonstration unter dem Motto „Solidarität statt Ausgrenzung“  beginnt am Samstag, 13. Oktober, um 12 Uhr am Berliner Alexanderplatz. Ab 13 Uhr startet der Demonstrationszug in Richtung Leipziger Straße, die Route führt über den Potsdamer Platz, die Ebertstraße, vorbei am Brandenburger Tor und die Straße des 17. Juni entlang. Das vollständige #unteilbar-Programm und die Route des Demonstrationszuges finden Sie hier.

Inhalt teilen

Unsere letzten Pressemitteilungen

Irreführende Verknüpfung in der Anhörung zur Suizidhilfe im Rechtsausschuss

Der Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages hat seine Anhörung am 28. November mit dem verqueren Titel „Sterbebegleitung/Suizidprävention“ überschrieben. Damit folgt er der Agenda der bisher größten interfraktionellen Gruppe von Abgeordneten um Castellucci, die sich erneut für ein weitgehendes Verbot von Suizidhilfe stark machen, also eine Neuauflage des im Jahr 2020 durch das Bundesverfassungsgericht gekippten Strafbarkeitsparagrafen 217 anstreben. Gleichzeitig haben die Wortführer*innen einen Antrag zur Suizidprävention eingebracht. Durch dieses Junktim zur Sterbebegleitung und Suizidprävention lenkt die Abgeordnetengruppe von ihrer verfassungswidrigen Strafrechtsnorm ab. Zudem bedeutet der vom Rechtsausschuss aus der Palliativ- und Hospizversorgung übernommene Begriff „Sterbebegleitung“, dass Hilfe beim Sterben unheilbar Kranker geleistet wird. Hingegen geht es beim Gesetzgebungsverfahren in den Entwürfen um Suizidhilfe in jeder Lebenslage. Der Humanistische Verband Deutschlands (HVD) kritisiert dieses strategische Ablenkungsmanöver von Castellucci u. a. aufs Schärfste und warnt die anderen Abgeordneten, sich hiervon irreführen zu lassen.

Weiterlesen »
Scroll to Top