„Medizinethik: Selbstbestimmung im Konflikt“ – Die neue „diesseits“ ist erschienen!

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Lydia Skrabania

Bundesreferentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Ausschnitt des Covers der aktuellen Ausgabe: Die "diesseits" Nr. 131 widmet sich dem Thema Medizinethik.

Beitragsbild: National Cancer Institute / unsplash.com | Bearbeitung: Alexander Paul

Wie selbstbestimmt können wir über unseren Tod entscheiden? Welche ethischen Herausforderungen bringt die Genmanipulation von Embryonen? Und wie können bei einer Triage Menschenleben gerecht priorisiert werden? Die neue Ausgabe unseres humanistischen Magazins „diesseits“ widmet sich medizinethischen Fragen. Jetzt lesen!

In der Ausgabe Nr. 131 unseres humanistischen Magazins diesseits geht es um die großen und kleinen Fragen der Medizinethik, um theoretische Selbstvergewisserungen und den praktischen Humanismus, um humanistische Stimmen und Positionen zu gesellschaftlichen Debatten, aber auch um Entscheidungen, die jede*r Einzelne von uns treffen muss.

Mit einem offenen humanistischen Blick widmen wir uns unter anderem den Themen Transplantationsmedizin und Tierethik, Präimplantationsdiagnostik und Beschneidung. Wir erläutern unsere humanistischen Positionen zu wichtigen gesetzlichen Vorhaben: Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs und des Rechts auf selbstbestimmtes Sterben. Wir fragen nach den Chancen und Risiken von Gesundheits-Apps, betrachten die stagnierende Zahl der Organspenden und erklären, warum Impfen humanistisch ist. Wir erinnern an den humanistischen Gesundheitspolitiker Julius Moses und stellen den praktischen Humanismus im Rahmen der humanistischen Hospizarbeit und der Arbeit der Zentralstelle Patientenverfügung vor. Und die Doppelausgabe enthält noch viele weitere spannende Beiträge zu medizinischen Fragestellungen.

„Mit Besonnenheit, Vernunft und Mitgefühl gilt es, schwierige ethische Fragen abzuwägen und sich Antworten zu nähern – die dennoch immer wieder hinterfragt werden können und auch sollen“, schreibt Kathrin Raczynski, Vorstandsmitglied des HVD Bundesverbandes, im Editorial der neuen diesseits-Ausgabe: „Es ist ein im allerbesten humanistischen Sinne nachdenkliches Heft über die Kunst eines guten Lebens, die Kunst eines guten Sterbens und die ethischen Herausforderungen auf der Wegstrecke dazwischen.“

Die neue Ausgabe 131 steht hier als kostenloser Download zur Verfügung.

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Irreführende Verknüpfung in der Anhörung zur Suizidhilfe im Rechtsausschuss

Der Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages hat seine Anhörung am 28. November mit dem verqueren Titel „Sterbebegleitung/Suizidprävention“ überschrieben. Damit folgt er der Agenda der bisher größten interfraktionellen Gruppe von Abgeordneten um Castellucci, die sich erneut für ein weitgehendes Verbot von Suizidhilfe stark machen, also eine Neuauflage des im Jahr 2020 durch das Bundesverfassungsgericht gekippten Strafbarkeitsparagrafen 217 anstreben. Gleichzeitig haben die Wortführer*innen einen Antrag zur Suizidprävention eingebracht. Durch dieses Junktim zur Sterbebegleitung und Suizidprävention lenkt die Abgeordnetengruppe von ihrer verfassungswidrigen Strafrechtsnorm ab. Zudem bedeutet der vom Rechtsausschuss aus der Palliativ- und Hospizversorgung übernommene Begriff „Sterbebegleitung“, dass Hilfe beim Sterben unheilbar Kranker geleistet wird. Hingegen geht es beim Gesetzgebungsverfahren in den Entwürfen um Suizidhilfe in jeder Lebenslage. Der Humanistische Verband Deutschlands (HVD) kritisiert dieses strategische Ablenkungsmanöver von Castellucci u. a. aufs Schärfste und warnt die anderen Abgeordneten, sich hiervon irreführen zu lassen.

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